Wie ich im Coaching arbeite
Achtsamkeitsbasiert zu arbeiten bedeutet für mich, dass unsere Coachingeinheit für dich ein Raum sein soll, in dem du genau so sein darfst, wie du jetzt gerade bist. Ich bin neugierig auf dich und begegne dir mit Offenheit, Mitgefühl und Wertschätzung.
Ich arbeite ganzheitlich und beziehe nicht nur Gedanken, sondern auch Gefühle und Körperempfindungen mit ein, weil ich fest davon überzeugt bin (und selbst erfahren habe), dass wir uns nicht aus allen Themen “herausdenken” können. Oft genug wissen wir eigentlich, wie wir handeln wollen, warum wir etwas tun - und es gelingt uns trotzdem nicht, das Gewünschte umzusetzen.
Ich verstehe mich als Wegbegleiterin, die dich kompetent dabei unterstützt, immer mehr zum Experten für dich selbst zu werden und Antworten in dir zu finden. Ich verkaufe dir weder die eine Lösung für alle noch habe ich irgendein Geheimwissen.
Grundsätzlich ist es mir sehr wichtig, evidenzbasiert und psychologisch fundiert zu arbeiten. Ich kann dich außerdem traumasensibel begleiten.
Methoden mit denen ich arbeite
Hakomi: Achtsamkeitsbasierte Körpertherapie
Hakomi ist eine achtsamkeitsbasierte Methode, die davon ausgeht, dass unser Körper vieles weiß, was unser Verstand noch nicht in Worte fassen kann. Statt nur über Themen zu sprechen, schaffen wir gemeinsam einen ruhigen Raum, in dem du spüren kannst, was in dir wirklich vorgeht – Gefühle, Körperempfindungen, innere Haltungen, die oft tiefer liegen als Gedanken.
Mit sanfter Neugier und viel Achtsamkeit schauen wir uns diese inneren Prozesse gemeinsam an – nicht um sie zu "reparieren", sondern um sie besser zu verstehen. So können sich alte Muster zeigen, die dich vielleicht schon lange begleiten, und du bekommst die Möglichkeit, ihnen mit mehr Mitgefühl und Klarheit zu begegnen.
Was noch:
IFS (Internal Family Systems): Arbeit mit inneren Anteilen
IFS (Internal Family Systems), auch Anteilearbeit genannt, geht von einer einfachen Idee aus: In uns gibt es nicht nur eine Stimme, sondern viele verschiedene "Anteile" mit eigenen Gefühlen und Bedürfnissen. Vielleicht kennst du das: Ein Teil von dir will sich ausruhen, ein anderer treibt dich an. Der eine will konstruktiv streiten, der andere brüllt plötzlich los. Das ist völlig normal und geht uns allen so.
In der Anteilearbeit lernst du, diese verschiedenen Seiten in dir wahrzunehmen, statt sie zu bekämpfen. Jeder Anteil – selbst der innere Kritiker – hat eine gute Absicht für dich. Ziel ist, aus deiner ruhigen inneren Mitte heraus mit allen Anteilen in Kontakt zu treten – wie eine liebevolle innere Führung, die zuhört, statt zu unterdrücken. Und kompetent entscheidet, wer gerade ans Steuer darf.
Ich bringe in meine Arbeit außerdem auch Wissen und Tools mit aus der Positiven Psychologie, der Resilienz-, Stress- und Schmerzforschung, dem Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR) und dem Mindful Self-Compassion (MSC) Programm, dem Buddhistischen Dharma, dem systemischen Denken u.v.m. ein.
Selbstmitgefühl: Vom inneren Kampf zur inneren Führung
Selbstmitgefühl ist für mich oft ein Schlüssel, wenn es darum geht, echte Veränderung zu erreichen und das “innere Klima” eines Menschen freundlicher, unterstützender zu gestalten.
Denn auch wenn es uns gerne so vermittelt wird: Erbarmungslose innere Kritik macht uns nicht besser oder stärker - sondern oft eher krank. Das zeigen seriöse Studien. Viel hilfreicher ist es, wenn wir eine innere Stimme kultivieren, die uns mitfühlend und motivierend unterstützt. (Ja, das geht!)
Mir ist es also wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem wir gemeinsam allem was in dir auftaucht, zunächst möglichst offen und freundlich begegnen. Und daran arbeiten, dass du irgendwann selbst dein bester Coach bist - statt dein härtester Kritiker.
Lernen wir uns kennen
Wenn du an Coaching interessiert bist, aber noch Fragen hast - kontaktiere mich sehr gerne!
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